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Dortm.-Ems-Kanal 2005
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Radtour Dortmund-Ems-Kanal bis Münster und zurück.

     

7.6. - 11.6.2005  (500 km)

1. Tag                 Großefehn - Haren/Ems

Diese Radtour habe ich zusammen mit meinem Bruder, der in Oldenburg lebt, gemacht. Die Freude am Radfahren liegt anscheinend in der Familie. Als Treffpunkt haben wir Papenburg vereinbart. Meine Strecke von Großefehn verlief über die "Fehnroute", die dicht an unserem Haus vorbei führt. Von Großefehn, Leer/Ostfriesland, Driever, Mark  nach Papenburg. Da ich etwas früher als mein Bruder in Papenburg war, konnte ich mir die wunderschöne, mit Kanälen durchzogene Stadt, ansehen. Papenburg ist auch durch die Meyer-Werft, die große Kreuzfahrtschiffe herstellt, berühmt. Eine Besichtigung - aber nur nach Voranmeldung - kann ich nur empfehlen.

Gemeinsam sind wir dann auf der Rad-Route Dortmund-Ems-Kanal in Richtung Aschendorf  weitergefahren. Sehenswert ist die Schleusenanlage von Herbrum. Der Radweg ist in einem erstklassigen Zustand, weil der Weg auf dem Kanalgelände verläuft. Das heißt, die zuständigen Wasser-u.Schifffahrtsämter sind für die Pflege zuständig, weil er auch von ihnen dienstlich benutzt wird.

Weiter immer am Kanal entlang nach Steinbild, über Lathen (in der Nähe ist die Versuchsstrecke des Transrapid) nach Haren an der Ems. Dort haben wir auf dem Campingplatz in Stadtnähe übernachtet.

          

2. Tag                 Haren/Ems - Birgter Feld

Von Haren dann weiter am Kanal entlang über Meppen nach Lingen. In Lingen haben uns den Marktplatz mit dem berühmten Rathaus angeschaut. Nach der Mittagspause sind wir dann wieder am Kanal in Richtung Rheine weitergefahren. An Rheine vorbei nach Bevergern. Dort haben wir die Kanalroute verlassen und sind landeinwärts zum Wasserschloss Surenburg gefahren. Das Schloss ist absolut sehenswert, auch wenn man es nicht besichtigen kann, weil Privatbesitz. Dann haben wir uns auf dem sehr guten Campingplatz Birgter Feld eine Schlafplatz gesucht.

         

3. Tag               Birgter Feld - über Münster nach Westerode/Campingplatz am Teich

Vom Campingplatz war es nicht weit zum Dortmund-Ems-Kanal und die Fahrt konnte am Kanal in Richtung Münster weitergehen. Der Radweg ist auf der gesamten Stecke hervorragend befahrbar. Nur selten mussten wir den Kanal verlassen, um Fabriken oder kleine Kanalhäfen zu umfahren. In Höhe Ladbergen konnten wir den Flughafen Münster/Osnabrück auf der anderen Kanalseite sehen. In Höhe der berühmten Rieselfelder bei Münster haben wir die Route verlassen, um uns die "Fahrradstadt" Münster anzuschauen. Es ist eine Freude, wie die Stadt Münster sich auf die Radfahrer eingestellt hat. Nach der Besichtigung der Altstadt sind wir weiter gefahren zum Wasserschloss Hülshoff. Die Besichtigung des Schlosses musste leider einzeln geschehen, da einer von uns bei den voll gepackten Rädern bleiben musste.                                                    

Dann weiter nordwestlich über Nebenstrecken nach Altenberge. Weiter nach Nordwalde. Dort hat uns ein Einwohner den Weg zu dem Campingplatz "Am Teich" beschrieben.

     

      

     

4. Tag              Westerode - Löningen

Vom Campingplatz dann nach Greven. Von Greven aus sind wir der Ems-Route gefolgt, um dann ab Saerbeck über sehr schöne Nebenstrecken wieder nach Bevergern zu fahren. Von dort wieder an den Dortmund-Ems-Kanal Richtung Norden. In Venhaus haben wir den Kanal wieder verlassen und sind über Spelle auf schönen Nebenstrecken nach Freren und von dort nach Herzlake im Hasetal gefahren. Von dort folgten wir den Hasetal-Radweg bis nach Löningen. In Löningen haben wir uns ein Hotelzimmer gesucht, und nach vielen vergeblichen Versuchen auch gefunden.

   

5. Tag              Löningen  - Großefehn

Kurz hinter Löningen haben wir uns getrennt, Achim nach Oldenburg, ich nach Großefehn. Meine Strecke ging über Lindern, Vrees, durch den wunderschönen Eleonorenwald nach Friesoythe. Mittagspause in Friesoythe, dann weiter über Harkebrügge nach Barssel. Weiter über Augustfehn und Remels nach Großefehn. War recht anstrengend, da ich ständig gegen den kräftigen Nordwind fahren musste. Aber als Ostfriese (eingebürgert) sollte ich das kennen. Wind ist nun mal normal bei uns.

Für alle meine Fotos auf dieser Website: © Uwe Steen/usteen

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