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Jena-Celle 2013
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Radtour Jena (Saale), Magdeburg (Elbe) bis Celle (Aller)

Die Saale ab Jena wollte ich schon seit längerer Zeit mal fahren. Jetzt habe ich es in die Tat umgesetzt.        Vom 11.9. - 15.9.2013   Gesamtstrecke: 474 km 

     

 Hier eine kleine Dia-Show auf YouTube

 Zum Saale-Radweg: Der Weg ist überwiegend gut ausgeschildert und führt meistens direkt an der Saale entlang. Die Landschaft ist traumhaft schön. Die vielen Burgen und Schlösser runden den sehr positiven Eindruck ab. Nicht zu vergessen die schönen Städte, nur um Jena, Naumburg, Weißenfels, Bad Kösen mit dem Weinanbaugebiet, Merseburg, Halle, Wettin und Bernburg zu nennen.

Manchmal musste ich Umwege fahren, da wegen der Saale-Flut die Radwege repariert werden mussten.

Erwähnen muss ich den Radweg-Belag. Es ist gelegentlich ein Lehm/Split-Gemisch. Bei Trockenheit ist das völlig in Ordnung, aber bei Regen/Nässe weicht die Lehmschicht auf und die Radreifen-wie bei mir, schmal und hoher Luftdruck- sinken ein. Das erschwert das Fahren sehr. Durch den glitschigen Belag bin ich dreimal gestürzt. Glücklicherweise bin ich weich gefallen, aber meine Packtaschen und das Rad waren total verdreckt. Der Lehm klebte auch an den Reifen und es entstand ein Lehm-Blätter-Gemisch unter den Schutzblechen, das mich zum Anhalten und zur Säuberung zwang. Einmal habe ich einen Anwohner um Wasser und Schlauch gebeten.

Zum Elbe-Radweg: Ich bin diesmal nur ein kurzes Stück am Elbe-Radweg ( siehe auch Elbe-Radweg 2005) gefahren, aber dieses Strecke war unglaublich schön. Breite, geteerte Radwege durch die Elbauen-Landschaft um Magdeburg. Wunderbar. Ich bin diesmal auf der Ostseite der Elbe bei schönem Wetter gefahren. Da ich letztes Jahr schon mit dem Rad in Magdeburg war, habe ich die Innenstadt nicht mehr besucht. Man kann die Menschen wirklich um ihre Stadt beneiden.

Zum Aller-Radweg:Eine Beschreibung des Radweges findet man hier unter Aller-Radtour 2012

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1. Tag: Anreise mit der Bahn von Ostfriesland nach Jena. Von Jena weiter bei strömenden Regen- nach Camburg/Saale. Dort habe ich übernachtet. (30 km)

    

2. Tag: Camburg-Weinanbaugbiet Bad Kösen-Naumburg-Weißenfels-Merseburg, Halle (110 km)

Eine wunderbare Strecke. Wenn jetzt auch noch die Sonne scheinen würde, dann wäre das Radfahrerglück vollkommen. In Halle habe ich übernachtet und ein paar schönen Stunden mit Ute und Harald verbracht.

    

    

    

    

3. Tag: Halle-Brachwitz-Wettin-Bernburg-Calbe-Barby-Schönebeck/Elbe (128 km)

In Halle hatte ich einige Schwierigkeiten den Radweg in Richtung Norden zu finden. Eigentlich wollte ich, dem Radweg folgend, in Brachwitz mit der Fähre über die Saale. Aber ich habe mich verfahren und bin über Trotha an der Saale-Ostseite in Richtung Brachwitz gefahren. Das war mein Glück, denn die Fähre war gesperrt. Und ich hätte die Brachwitzer "Alpen" nicht gesehen. In Wettin habe ich mit Hilfe von Anwohnern meinen Rad-Ständer reparieren müssen, denn eine Schraube war gebrochen. Und bei meiner Fahrt durch den Plötzkauer Auwald durch zentimeterdicke Lehmschichten brauchte ich wieder die Hilfe von Anwohner bei der Säuberung von Rad, Packtaschen und Kleidung. Denn bin ich wieder gestürzt. Auf solche Tage kann ich gut verzichten. Aber die Saale-Landschaft auf dieser Strecke ist großartig und das lässt die Stimmung schnell wieder steigen.

Dann das nächste Problem. Bei strömenden Regen wollte ich in Barby ein Hotel/Pension suchen. Aber alle waren belegt. Mit der Hilfe eines Pension-Besitzers, der für mich die Hotels abtelefonierte, bekam ich dann eine Bleibe in Schönebeck. Dem Mann bin ich sehr dankbar, denn ich war müde, nass und ein wenig genervt von dem Pannentag. Die paar Kilometer nach Schönebeck waren schnell abgestrampelt. Und dann ein Hotel direkt an der Elbe. Schöner ging es nicht. Die Stimmung war wieder oben.

      

    

    

    

4. Tag: Schönebeck-Magdeburg-Hohenwarthe-Haldensleben-Wolfsburg-Gifhorn (146 km) Diese Strecke führte mich über den Aller-Elbe-Radweg und den Aller-Radweg, den ich schon 2012 gefahren bin. In Gifhorn habe ich in einem sehr netten Hotel übernachtet. An diesem Tag hatte ich überwiegend schönes Wetter.

    

    

    

5. Tag: Gifhorn- Müden/Aller-Wienhausen-Celle (60 km)

Da das Wetter wieder schlechter wurde, habe ich mich in Celle entschlossen mit der Bahn wieder nach Wiesmoor zu fahren.

    

Fazit: Der Saale-Radweg ist eine der schönsten Radwege in Deutschland.

Für alle meine Fotos auf dieser Website: © Uwe Steen

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